Königliches Blut


königliches Blut

Kürzlich hatten wir eine ,Familienandacht‘. Da ging‘s um eine starke Wahrheit, die ich unbedingt mit euch teilen will.

Da gibt es doch so einige Geschichten, wo‘s drum geht, dass das Kind eines Königs statt im Palast bei einfachen Bauern oder gar auf der Strasse aufwächst und gar nichts von seiner königlichen Herkunft weiss. (bei der neuesten Arthus-Verfilmung soll er bei Prostituierten unter Gaunern aufgewachsen sein)

Dann kennt ihr ja sicher auch die Geschichte, wo ein Adler unter den Hühnern aufwächst und gar nicht weiss, dass er eigentlich fliegen könnte.

Ansonsten hier die Kurzversion:

Ein Wanderer kommt bei einem Bauern vorbei und sieht einen Adler im Hühnergehege. Sofort ruft er dem Bauern zu: ,Da ist ein Adler bei den Hühnern!‘

Der Bauer ganz gelassen: ,Nö, das ist kein Adler. Das ist ein Huhn. Seine Vorfahren waren vielleicht mal Adler, der hier ist aber schon von ganz Klein auf bei den Hühnern. Schau, der scharrt genauso im Boden rum, pickt nach Körnern und Würmern. Fliegen kann der nicht.‘

Nach einigem Hin und Her bietet der Wanderer dem Bauern sogar Geld, damit er den Vogel mit auf den Berg nehmen darf: ,Das ist ein Adler, der muss fliegen! In ihm steckt alles, was einen Adler ausmacht, das muss nur geweckt werden. Der muss etwas Abstand von den Hühnern haben und etwas Weite und Höhe schmecken, dann wird er bestimmt fliegen!‘

Nun, auf dem Berg angekommen, wirft der Wanderer den Adler in die Höhe, dem Himmel entgegen. Es braucht ein paar Versuche, bei denen der Adler flatternd wieder auf den Boden fällt.

Der Wanderer gibt nicht auf: ,Du bist ein Adler! Du kannst fliegen!‘

Der Adler wird noch etwas höher geworfen. Dann erwischt ihn ein Windstoss. Er merkt, dass die Flügel ihn tragen. Er schwebt über die Felswand hinaus, verliert zuerst etwas an Höhe, doch dann steigt er mit jedem Flügelschlag höher empor, gleitet mit dem Wind und gibt den unverkennbaren Schrei des Adlers von sich. Der Wanderer freut sich. Und der Adler noch viel mehr. Er realisiert, dass diese Höhen sein Zuhause sind ...

Klar, ihr habt‘s sicher schon geblickt. Hier geht es um uns, die wir ja eigentlich Söhne und Töchter des Königs sind, das aber irgendwie noch nicht so ganz erfasst haben und deshalb oft leben wie die Bettler und gackern wie die Hühner.

Lasst uns also kurz einmal anschauen, wo wir eigentlich herkommen:

1.Mose 1, 26-28 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht.

Wir sind also von Gott und nach dem Bild Gottes geschaffen. Und was sollen wir hier auf Erden tun? Was ist unsere Bestimmung?

Wir sollen uns die ganze Erde untertan machen über alles herrschen und regieren. Und das selbstverständlich wie ein guter König zum Wohl aller.

Dummerweise haben wir die einzige Grenze übertreten, die Gott uns gesetzt hat. Sünde beraubt uns dieser gottgegebenen Autorität und Vollmacht und macht uns von Regierenden zu Untertanen und gar Sklaven und Opfern.

So langsam degeneriert (oder pervertiert) unsere Macht zu herrschen, die ja immernoch in unseren Genen liegt.

Gottes Warnung an Kain: 1.Mose 4,7 Die Sünde lauert vor der Tür und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie.

Es ist also enorm wichtig, dass wir unsere Fähigkeit zu herrschen wieder entdecken.

Wir wissen ja, dass Jesus gekommen ist um uns von der Sünde zu befreien und uns wieder auf die Höhe zu bringen, wo wir herrschen mit ihm.

Röm. 5,17 Denn wenn wegen der Sünde des Einen der Tod geherrscht hat durch den Einen, um wie viel mehr werden die, welche die Fülle der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, herrschen im Leben durch den Einen, Jesus Christus.

Durch die Sünde hat der Tod über uns geherrscht, was uns zu Bettlern und Hühnern gemacht hat (ein König braucht nicht zu betteln und Adler landen nicht auf dem Grill). Wenn wir aber jetzt die Fülle der Gnade in Christus empfangen und die Gabe / das Geschenk der Gerechtigkeit, werden wir wieder herrschen im Leben durch Jesus Christus!!!

Das ist unsere Bestimmung! Kennst du diese Gnade? Schöpfst du aus Seiner Fülle Gnade um Gnade? (Joh.1,16) Und denk dran: Gerechtigkeit ist ein Geschenk!

Es geht hier also nicht um die Anstrengung ein guter Christ zu sein, damit du wieder herrschen kannst.

Es ist bereits in dir. Es ist deine DNA und deine göttliche Bestimmung. Durch das Empfangen der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit in Christus wirst du wieder freigesetzt das zu tun. In Christus bist du aus Gott geboren, also ein Sohn / eine Tochter des Königs. Dieses königliche Blut fliesst in deinen Adern. Du bist zu Höherem bestimmt, nämlich zu herrschen und zu regieren wie ein König.

Herrsche über die Sünde! Herrsche im Leben durch Jesus Christus!

Das heisst jetzt auch nicht unbedingt, dass für uns immer alles einfach und rund läuft und, dass wir nie durch schwierige Situationen hindurch müssen. Aber auch in solchen Situationen werden wir nicht in eine Opfermentalität zurückfallen, weder betteln noch gackern, sondern mit erhobenem Kopf wie ein König hindurchgehen und siegreich und stärker als zuvor daraus hervorkommen.

Vieles brauchen wir aber auch gar nicht erst hinzunehmen, wenn wir gelernt haben zu herrschen. Wir befehlen auch Umständen in den Gehorsam gegenüber dem Willen Gottes zu kommen.

Darauf wartet die Welt, dass die göttlichen Ordnungen wiederhergestellt werden.

Das macht der Herr auch nicht einfach selber. Er hat nämlich die Erde uns anvertraut und uns dazu bestimmt hier zu herrschen. Ps. 115,16 Der Himmel ist der Himmel des HERRN; aber die Erde hat er den Menschenkindern gegeben.

Es braucht Leute, die ihre Verantwortung wahrnehmen und mutig proklamieren / befehlen:

Dein Reich komme! Und Dein Wille geschehe! Wie im Himmel, so auf Erden!

AMEN !!!

und hier noch etwas Passendes dazu:

https://web.facebook.com/thomas.gegenschatz/videos/429623463537/

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